
Bei den heftigen Schneefällen, die seit dem 17. Dezember in Japan aufgetreten sind, wurden landesweit mindestens acht Menschen getötet und 45 verletzt.
Nach Angaben des Fernsehsenders NHK hat die Behörde für Brand- und Katastrophenschutz des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation bis Freitag in fünf Präfekturen – Hokkaido, Akita, Yamagata, Nigata und Ishikawa – insgesamt acht Tote und 45 Verletzte gezählt.
Der Sturm war vor allem entlang der Küste des Japanischen Meeres zu spüren, aber auch Regionen, in denen Schneefall nicht üblich ist, wie die Pazifikküste der Insel Shikoku, waren von Schnee betroffen.
Am 20. Dezember wurde in der Stadt Kashiwazaki in der Präfektur Nigata eine 20-jährige Frau tot in einem vom Schnee begrabenen Auto gefunden, wie die Medien berichteten. Darüber hinaus starben in den Städten Nagaoka, Kashiwazaki und Ojiya ältere Menschen im Alter von 80 Jahren, als sie Schnee von den Dächern räumten.
Von den 45 betroffenen Personen in sechs Präfekturen wurden 19 durch Knochenbrüche bei Schneeräumungsarbeiten oder Leiterunfälle schwer verletzt.
Aufgrund des schweren Sturms steckten außerdem am Dienstag Hunderte von Fahrzeugen auf einer Hauptverkehrsstraße durch die Stadt Kashiwazaki fest, wobei bis zu 800 Fahrzeuge auf einer Strecke von 30 Kilometern stecken blieben.
Zuvor waren auch in Nigata mindestens 20 000 Menschen aufgrund des Winterwetters von Stromausfällen betroffen. Die Behörden haben die Öffentlichkeit aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und Probleme auf den Straßen zu vermeiden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






