
Das Nationale Gesundheitsinstitut Kolumbiens hat die Zahl der Verletzten, darunter mehr als 180 Minderjährige, aufgrund des Missbrauchs von Schießpulver in den letzten Tagen, die mit den Weihnachtsfeiertagen zusammenfielen, auf 503 erhöht.
Die meisten Fälle von Verbrennungen gab es in Bogotá mit 55, in Antioquia mit 54 und in Cundinamarca mit 21 Verletzungen. Nach Angaben von RCN Radio wird in diesen Gebieten während der Feierlichkeiten traditionell Schießpulver verwendet.
Die nationalen Behörden haben die Erwachsenen aufgefordert, die Verwendung von Pyrotechnik zu kontrollieren, um Minderjährigen kein schlechtes Beispiel zu geben. Sie haben auch gefordert, dass der Einsatz von Pyrotechnik den Fachleuten und Experten vorbehalten sein sollte.
Nach Angaben des Nationalen Gesundheitsinstituts erlitten 90 Prozent der Verletzten Verbrennungen, 59 Prozent erlitten Risswunden, 21 Prozent Prellungen, sechs Prozent erlitten Amputationen, weitere sechs Prozent Augenschäden und drei Prozent Hörschäden.
Die kolumbianischen Gesundheitsbehörden haben betont, dass sie ihre Kampagne fortsetzen werden, um vor den Risiken des Schießpulvergebrauchs zu warnen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Neujahrsfeiern und regionalen Feste in vielen Städten verschiedener Departements.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






