
Ein Brüsseler Berufungsgericht hat am Dienstag die Verlängerung der Haftstrafe eines derjenigen bestätigt, die im Rahmen einer Korruptionsbekämpfungsaktion verhaftet worden waren. Dabei ging es um angebliche Bestechungsgelder, die Katar an Abgeordnete und Assistenten des Europäischen Parlaments gezahlt haben soll, um politischen und wirtschaftlichen Einfluss in der EU zu gewinnen.
Insbesondere hat das Gericht den Antrag des Lobbyisten Nicolo Figa-Talamanca, Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation «Kein Frieden ohne Gerechtigkeit», abgelehnt, seine Inhaftierung mit der elektronischen Fußfessel aufzuheben und damit sein Haftregime zu bestätigen, wie die Zeitung «Le Soir» berichtet.
In der Zwischenzeit hat die Verteidigung des ehemaligen italienischen Europaabgeordneten Pier Antonio Panzeri, Gründer der Nichtregierungsorganisation Fight Impunity, ebenfalls an einer Gerichtsverhandlung teilgenommen und um eine Vertagung auf den 17. Januar gebeten.
Das Brüsseler Gericht erster Instanz hat letzte Woche die Untersuchungshaft von Eva Kaili, der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, verlängert, die nach ihrer Anklage in dem von der belgischen Staatsanwaltschaft untersuchten Korruptionsfall entlassen wurde.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






