
Türkische Sicherheitskräfte haben am Dienstag bei einer Reihe von Operationen in der Hauptstadt Ankara neun Personen wegen angeblicher Verbindungen zur Dschihadistengruppe Islamischer Staat festgenommen.
Aus Sicherheitsquellen, die von der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anatolia zitiert wurden, hieß es, die Verdächtigen stünden angeblich in Kontakt mit Terroristen in Konfliktgebieten. Bei den Einsätzen wurden Materialien und Dokumente der Gruppe beschlagnahmt.
Der Islamische Staat bestätigte im November den Tod von Abu al-Hassan al-Hashemi al-Quraishi, der im März nach dem Tod von Abu Ibrahim al-Hashimi al-Quraishi während einer Operation von US-Spezialkräften in der nordwestsyrischen Provinz Idlib die Führung übernommen hatte.
Der Sprecher des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Joe Buccino, erklärte, Abu al-Hasan sei Mitte Oktober bei einer Operation der von der Türkei unterstützten Freien Syrischen Armee (FSA) in der südsyrischen Provinz Daraa getötet worden. Er bezeichnete dies als «weiteren Schlag» gegen die Terrorgruppe, die seit dem Tod von Abu Bakr al-Baghdadi im Jahr 2019 drei Anführer verloren hat.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






