
Die Regierung von Jair Bolsonaro hat am Freitag das Einreiseverbot für den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro nach Brasilien aufgehoben, was seine Teilnahme an der Amtseinführung des neuen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Sonntag möglich macht.
Die Maßnahme wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und von Außenminister Carlos França und Justizminister Antonio Ramirez Lorenzo unterzeichnet. Neben Maduro sind laut «O Globo» auch andere hochrangige chavistische Funktionäre betroffen, die ebenfalls seit Jahren von Bolsonaros Regierung mit einem Verbot belegt wurden.
Der scheidende brasilianische Präsident erkennt den Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas an, aber sein Nachfolger hat bereits deutlich gemacht, dass er ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Caracas aufschlagen wird, was in Kürze zur Ernennung eines neuen Botschafters führen dürfte.
In der Tat hat Maduro bereits vor einigen Tagen einen neuen Botschafter in Brasilia ernannt und damit versucht, die Beziehungen wieder aufzunehmen, ähnlich wie es Venezuela Anfang des Jahres mit dem Amtsantritt von Gustavo Petro in Kolumbien getan hat.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






