
Die ecuadorianische Regierung kündigte am Donnerstagnachmittag eine Vereinbarung mit dem Verband der ecuadorianischen Gemeinden (AME) an, um die Einrichtung von Sicherheitsräten für die Bürger zu fördern und so die Gewalt im Land zu verringern.
«Franklin Galarza (Präsident der AME) hat darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Gründung, den Aufbau und das Funktionieren der kommunalen Räte für Bürgersicherheit zu fördern. Darüber hinaus sollen lokale Programme, Pläne und Maßnahmen zur Sicherheit, zum inneren Schutz und zur öffentlichen Ordnung formuliert und umgesetzt werden», heißt es in einer Erklärung der Vereinigung im sozialen Netzwerk Twitter.
In diesem Sinne hat Galarza die ecuadorianischen Sicherheitsdienste aufgefordert, gemeinsam ein Videoüberwachungssystem einzurichten.
«Wir werden eng mit der nationalen Regierung zusammenarbeiten, um einen gemeinsamen Kampf zu führen. Die Willenseinigung wird die Ergebnisse bringen, die die Bürger erwarten», heißt es in dem Schreiben weiter.
Der stellvertretende Innenminister Freddy Ramos wies seinerseits auf die Notwendigkeit hin, den «am besten geeigneten Mechanismus für die Unterstützung der ecuadorianischen Polizei bei der Lieferung von Gütern zu schaffen, um ihre logistischen Ressourcen vor Ort zu stärken».
«Kein Quadratmeter des Landes darf ohne das Recht auf Sicherheit bleiben. Wir können auch keinen Teil oder keine Bevölkerung ausschließen. Diese Zusammenarbeit muss auch auf Seiten der Bevölkerung bestehen», sagte der stellvertretende Minister und versicherte, dass 2023 «das Jahr der Sicherheit» sein werde.
Die Unterzeichnung des Abkommens erfolgt zu einer Zeit, in der das Land mit einer Vielzahl von Konflikten im gesamten Gebiet konfrontiert ist, wobei in den ersten 10 Monaten des Jahres 2022 mehr als 3.500 Menschen gewaltsam ums Leben kamen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






