
Ein Arzt in der deutschen Stadt Weinheim ist zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er 4.374 Personen vom Tragen von Masken befreit hat, die meisten von ihnen ohne jegliche Untersuchung.
Das Urteil beinhaltet auch drei Jahre Berufsverbot und eine Geldstrafe von 2.700 Euro für den Arzthelfer, wie die ARD berichtet.
Am Montag, dem Tag der Urteilsverkündung, versammelten sich nach Angaben der Polizei rund 150 Personen vor dem Landgericht Weinheim, das den Fall verhandelt, zu einer genehmigten Verweigerungskundgebung. Die Demonstranten trugen Transparente mit Slogans wie «Die Menschenwürde ist unantastbar» und «Coronavirus-Maßnahmen schaden den Schwächsten und dienen niemandem».
Der Verteidiger kritisierte den «Terrorprozess» und verglich das «totalitäre Regime des Coronavirus» mit dem Regime der Nazizeit.
Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre Gefängnis für den Straftatbestand der «Ausstellung falscher Gesundheitszeugnisse» ohne Prüfung gefordert.
Die Angeklagte hat sich öffentlich gegen die Verwendung von Masken ausgesprochen, weil diese sich negativ auf die Gesundheit auswirken und zu Neuinfektionen und Atembeschwerden führen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






