
Die bulgarische Regierung hat am Mittwoch eine Absichtserklärung mit dem griechischen Energieministerium über den Bau einer gemeinsamen Pipeline zur Sicherung der Energieversorgung beider EU-Staaten verabschiedet.
Das von den Energieministerien der beiden Länder unterzeichnete Dokument spiegelt die gegenseitige Bereitschaft wider, auf den Bau einer Ölpipeline hinzuarbeiten, die die griechische Hafenstadt Alexandroupolis an der Ägäis mit der bulgarischen Stadt Burgas an der Schwarzmeerküste verbinden soll.
Diese Route würde es ermöglichen, Rohöl aus nicht-russischen Quellen nach Bulgarien zu bringen, da sich die einzige bulgarische Rohölraffinerie in der Nähe von Burgas befindet. Sofia zog sich 2011 aufgrund von Umweltbedenken nach Klimaprotesten aus einem ähnlichen Projekt zurück.
Die damaligen Pläne sahen vor, dass das Rohöl u. a. aus Russland in die entgegengesetzte Richtung, d. h. nach Alexandroupolis, fließen sollte. Die Pipeline hätte ein Naturschutzgebiet im Südosten Bulgariens durchquert, weshalb es zu Demonstrationen von Umweltorganisationen kam.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






