
Das peruanische Gesundheitsministerium teilte am Samstag mit, dass seit dem 4. Januar 36 Personen wegen Verletzungen im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Sturz des ehemaligen Präsidenten Pedro Castillo ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
Von der Gesamtzahl der hospitalisierten Patienten befinden sich 34 in der Region Puno, einer in Arequipa und einer in Apurímac, berichtet die offizielle Nachrichtenagentur Andina.
Der Bericht listet auch fünf medizinische Entlassungen im Zusammenhang mit diesen Protesten auf, zwei in Lima, eine in Arequipa und eine in Junín. Alle Patienten werden nach Angaben des Ministeriums dauerhaft medizinisch versorgt.
Das Ministerium bekräftigte seine Forderung nach «sozialer Ruhe» und seine Verpflichtung, sich um alle Personen zu kümmern, deren Integrität beeinträchtigt ist.
Ebenfalls am Samstag meldete die peruanische Nationalpolizei (PNP), dass vier Beamte, die bei Zusammenstößen mit Demonstranten, die versucht hatten, den internationalen Flughafen Inca Manco Capac in Juliaca, Puno, zu besetzen, verletzt wurden, per Flugzeug nach Lima gebracht wurden.
Die Beamten setzten Tränengas gegen die Demonstranten ein, die mit Steinen warfen. Einer der Polizisten, Unteroffizier David Chávez Cabezas, wurde am Hals verletzt und Víctor Raúl Quispe López erlitt eine Augenverletzung. Beide befinden sich in ernstem Zustand. Carlos Daniel Sanca Quispe wurde mit Verbrennungen an der rechten Hand nach Lima gebracht. Alle drei werden in das PNP-Zentralkrankenhaus eingeliefert, um «ihre rasche Genesung zu gewährleisten».
Das San Roman Health Network meldet zwölf verletzte Zivilisten, von denen einer bei diesen Unruhen von einer Kugel getroffen wurde. Die Prognose für den durch eine Kugel verwundeten Mann ist vorsichtig.
Die peruanische Generalstaatsanwaltschaft hat am Freitag eine Untersuchung über den Tod von 28 Zivilisten bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten während der Proteste, die das Land im Dezember erschütterten, sowie gegen die peruanische Präsidentin Dina Boluarte und drei Mitglieder ihrer Regierung eingeleitet.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






