
Die deutsche Bundesregierung hat am Freitag bestätigt, dass sie vier Pionierpanzer sowie weitere spezialisierte Minenräumsysteme und mobile Heizsysteme in die Ukraine schickt.
Die Bundesregierung hat die Liste der seit Ausbruch des Krieges im Februar an die Ukraine gelieferten Ausrüstungsgegenstände auf einen Gesamtwert von mehr als 2,2 Millionen Euro aktualisiert.
Berlin hat außerdem angekündigt, künftig vier Dutzend MARDER-Panzer, Patriot-Luftabwehrsysteme und rund 100.000 Erste-Hilfe-Kästen nach Kiew zu schicken.
Seit Beginn des Krieges wurde Deutschland von der Ukraine unter Druck gesetzt, Kampfpanzer zu liefern. Berlin plädiert seinerseits dafür, dass diese Entscheidung von der gesamten Atlantischen Allianz gemeinsam getroffen werden sollte.
Dieser Druck hat sich in den letzten Tagen verstärkt, nachdem der polnische Präsident Andrzej Duda von ukrainischem Territorium aus die Lieferung von Leopard-Panzern aus deutscher Produktion an die polnische Armee angekündigt hatte.
Die polnischen Behörden haben selbst eingeräumt, dass sie mit dieser Entscheidung anderen internationalen Mächten den Weg für die Lieferung von Artillerie an die Ukraine ebnen wollen, obwohl sie Deutschland nicht direkt erwähnt haben.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






