
Mindestens 20 Menschen sind in Afghanistan durch schweren Frost ums Leben gekommen, der in mehreren Provinzen Tausende von Hektar Ackerland, Viehbestand und Hunderte von Gewächshäusern in Mitleidenschaft gezogen hat.
Viele der Opfer waren Hirten. Der starke Temperaturrückgang hat nach Angaben des Sprechers der örtlichen Regierung, Ahmad Hanzala, auch zum Tod von etwa 4.000 Rindern in Badghis (Nord) geführt.
Unterdessen wurden in Herat (West) Dutzende von Menschen wegen Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert. Einige von ihnen waren Teil einer Migrantenkarawane, die versuchte, illegal in den Iran zu gelangen, wie Tolo News berichtet.
Unter den Opfern befinden sich auch Drogenabhängige, die auf der Straße leben. Todesfälle wurden aus den Provinzen Chost, Faryab, Jawzjan und Sar-e-Pol gemeldet.
Der neue Kälteeinbruch hat die Zugänge zu den entlegensten Gebieten Afghanistans blockiert, wo Medikamente und Nahrungsmittel bereits knapp sind. Die Winterkulturen wurden stark geschädigt, insbesondere Gemüse, was die Nahrungsmittelkrise in dem am zweitstärksten betroffenen Land weiter verschärft.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






