
Mehrere russische Oligarchen überwiesen kurz vor Beginn der Invasion in der Ukraine aus Angst vor internationalen Sanktionen große Geldbeträge an ihre jeweiligen Söhne.
Ein Bericht der Financial Crimes Enforcement Organization (FinCen) des US-Finanzministeriums schätzt, dass zu Beginn des Krieges «mehrere russische Oligarchen Unternehmen, Vermögenswerte und Bankkonten auf ihre Kinder und Verwandten übertragen hatten».
Einige dieser Transaktionen fanden statt, kurz bevor die internationale Gemeinschaft die Verhängung von Sanktionen gegen Oligarchen ankündigte, die mit der russischen Invasion in Verbindung stehen.
Diese Transfers könnten es diesen Oligarchen also erleichtern, Sanktionen und damit das Einfrieren von Vermögenswerten und Bankkonten als Vergeltungsmaßnahme zu vermeiden. In diesem Zusammenhang stellt das Dokument fest, dass einige dieser Überweisungen an Kinder von Oligarchen, die in den USA studieren, getätigt wurden.
Diese Mittel wurden auch für den Kauf von Immobilien und Luxusgütern in den Vereinigten Staaten verwendet. Die FinCen hat jedoch keine Namen der angeblich beteiligten Personen genannt.
Viele russische Oligarchen und Geschäftsleute wurden von der EU und anderen Ländern wegen ihrer Unterstützung für Präsident Wladimir Putin während der Invasion auf eine schwarze Liste gesetzt. Einige von ihnen standen jedoch schon vorher auf der Liste, und zwar bereits 2014, als der Krieg in der Ostukraine begann.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






