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Taliban nehmen in drei Tagen mehr als 10.000 Drogenabhängige zur Entgiftung auf

Ingrid Schulze

2023-01-20
Datei
Datei – Dateibild einer Heroinhöhle auf der Straße in Kabul, Afghanistan. – Oliver Weiken/dpa

Die fundamentalistische Taliban-Bewegung gab am Freitag bekannt, dass in den letzten drei Tagen mehr als 10.000 Drogenabhängige in 32 Provinzen des Landes in medizinische Zentren gebracht wurden, um sich dort einer Entgiftung zu unterziehen, während einige Ärzte im Land über die Gewalt, die die Gruppe bei der Behandlung häufig anwendet, alarmiert sind.

Diese Entscheidung ist nach Angaben der Taliban Teil einer langfristigen Strategie, um die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung in einem Land zu erfüllen, in dem laut einem 2015 von der abgesetzten afghanischen Regierung veröffentlichten Bericht zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Menschen drogenabhängig sind.

Die am Freitag vom stellvertretenden Minister für Drogenbekämpfung, Habibullah Ahmadi, angekündigte Maßnahme wurde vom Taliban-Sprecher Mohamed Naim auf seinem Twitter-Account bestätigt.

Die Drogenbekämpfung war eine der ersten sozialen Maßnahmen, die das neue afghanische Regime nach seiner Rückeroberung des Landes im August 2021 ergriff. Taliban-Führer Hibatullah Ajunzadah verfügte im März letzten Jahres, dass der Anbau von Schlafmohn und die Gewinnung von Opium daraus sowie der Konsum von Alkohol und Drogen mit sofortiger Wirkung im ganzen Land verboten werden sollen.

Viele Drogenabhängige haben den Taliban jedoch vorgeworfen, bei diesen «Behandlungen», die in der Regel in den Gefängnissen des Landes stattfinden, gewalttätig vorzugehen, da die spezialisierten Behandlungszentren aufgrund fehlender internationaler Hilfe geschlossen wurden.

Afghanische Ärzte, die von Radio Azadi, dem afghanischen Ableger des internationalen öffentlich-rechtlichen US-Senders, konsultiert wurden, prangern an, dass die Inhaftierten keinen Zugang zu Arzneimitteln haben, was sie als «erzwungene Entgiftung» bezeichnen, was eine ernste Gefahr für ihre Gesundheit darstellt.

«Der Süchtige wird einfach wie ein Gefangener in ein Krankenhaus eingewiesen», so der Arzt Hamed Elmi, «ohne die notwendigen Medikamente und ohne die notwendige Beratung, die es ihm ermöglichen würde, seinen Gefängnisaufenthalt zu verkürzen».

Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)

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