
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lobte zum Abschluss ihres Besuchs in Algerien die «strategische Bedeutung» eines Landes, in dem sie nach wie vor einen «zuverlässigen Partner» sieht, der unter anderem in Energiefragen eine Schlüsselrolle spielt, und setzte damit ein Zeichen der politischen Harmonie, das auch die lokalen Behörden deutlich machen wollten.
Der algerische Präsident Abdelmayid Tebune betonte, dass Italien und Algerien «zwei befreundete Länder» seien, was der Besuch Melonis, der «von besonderer Bedeutung» sei, zeigen werde. Die Premierministerin hat das nordafrikanische Land ausgewählt, um ihr Debüt in der Region zu geben, 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrags, der die bilateralen Beziehungen regelt.
«Algerien ist der erste italienische Partner in Afrika», verteidigte Meloni bei einem Auftritt vor den Medien, bei dem sie an die jüngste Unterzeichnung von Abkommen zur Förderung der Ausbeutung und des Kaufs von Gas erinnerte. Er rief auch zu engeren Beziehungen in anderen Bereichen wie Politik und Kultur auf, mit dem allgemeinen Ziel, «Brücken zu bauen».
Der italienische Regierungschef und der algerische Präsident unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, die laut Meloni die «ausgezeichneten» Beziehungen zwischen den beiden Ländern unterstreicht, berichtet der öffentliche Fernsehsender Rai.
Italien will Algerien auch an anderen Fronten einbinden, zum Beispiel bei der Stabilisierung von Krisengebieten wie Libyen und Mali. Meloni räumte ein, dass er über die «Instabilität» in diesen Gebieten «besorgt» sei und nutzte die Gelegenheit, um die Zwei-Staaten-Lösung für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu verteidigen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






