
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat am Montag zwei Personen verhaftet, die angeblich in den Verkauf gefälschter ukrainischer Pässe an russische Bürger mitten im Krieg verwickelt waren.
Der ukrainische Geheimdienst teilte in einer Erklärung mit, dass es ihm gelungen sei, «eine Reihe von Angreifern in Kiew zu neutralisieren, die ein System für den Erwerb und den Verkauf von gefälschten Pässen eingerichtet hatten», so der SBU auf seinem Telegram-Konto.
Die beiden Männer gaben sich als SBU-Mitarbeiter aus und boten ausländischen Bürgern «Hilfe bei der Erlangung der ukrainischen Staatsbürgerschaft» an. Jeder Reisepass kostete 10.000 Dollar (9.200 Euro).
Die Behörden haben mitgeteilt, dass einer von ihnen wegen Angriffs auf einen Polizeibeamten angeklagt wurde, und haben eine Untersuchung eingeleitet, um das Ausmaß der begangenen Straftaten zu ermitteln.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






