
Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Europäische Union und Zusammenarbeit, José Manuel Albares, hat bestätigt, dass der ehemalige spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero eine «humanitäre Vermittlung» durchgeführt hat, damit der ehemalige chavistische Minister Miguel Rodríguez Torres aus dem venezolanischen Gefängnis entlassen werden und nach Spanien fliegen konnte.
Albares erklärte, Rodríguez Torres sei am frühen Sonntagmorgen in Madrid eingetroffen, wollte aber unter Berufung auf sein Recht auf Privatsphäre keine Angaben zu den Umständen machen. Er wies jedoch darauf hin, dass es in Spanien ein spezielles Statut für Venezolaner gibt – es gibt etwa 70.000 Begünstigte -, das zum Beispiel das Aufenthaltsrecht garantiert.
Zapatero, der sich letzte Woche mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro getroffen hat, habe in diesem Fall «eine sehr wichtige Rolle gespielt», so Albares, der auf einer Pressekonferenz die Bemühungen Spaniens bekräftigte, dafür zu sorgen, dass in Venezuela keine Menschen wegen «politischer Verbrechen» inhaftiert werden.
Der Leiter der spanischen Diplomatie wird am kommenden Sonntag eine Delegation der venezolanischen Opposition unter Leitung von Gerardo Blyde, dem wichtigsten Vertreter der Opposition im Dialog mit der Regierung Maduro, empfangen.
Albares erklärte, dass die Initiative für das Treffen von der Oppositionsdelegation ausgegangen sei und dass diese das Angebot «sehr gerne» angenommen habe. Der Minister betonte, dass Spanien den in Venezuela stattfindenden Verhandlungsprozess «begrüßt und beglückwünscht».
Bezüglich der Rolle, die Spanien in diesem Dialog spielen kann, stellte der Minister klar, dass «es nicht nach einer spezifischen Rolle sucht». «Spanien ist bereit für alles, was die Venezolaner glauben, dass wir nützlich sein können», fügte er hinzu.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






