
Der ukrainische Botschafter in Ankara, Vasil Bodnar, betonte am Dienstag die «Lebensfähigkeit» des zwischen Russland und der Ukraine geschlossenen Getreideexportabkommens und forderte eine Verlängerung vor dessen Auslaufen.
«Es stellt sich jetzt die Frage nach der Fortsetzung dieser Initiative, da weniger als 60 Tage verbleiben, bevor sie ausläuft, und das ist jetzt eine der dringendsten Fragen (…) Diese Initiative hat ihre Lebensfähigkeit bestätigt», sagte Bodnar.
Moskau und Kiew haben Ende Juli unter Vermittlung von Teheran und den Vereinten Nationen eine Vereinbarung über die Ausfuhr von Weizen aus ukrainischen Häfen getroffen. Seitdem haben mehr als 14 Millionen Tonnen das Land verlassen.
Bodnar beklagte jedoch, dass dies nicht die Menge sei, die sich die ukrainischen Behörden erhofft hätten, und beklagte, dass die russische Seite nichts anderes getan habe, als das in Istanbul eingerichtete gemeinsame Kontrollzentrum zu behindern.
In diesem Zusammenhang betonte der ukrainische Diplomat, dass die Verlängerung des Getreideabkommens eine der wichtigsten Prioritäten zwischen der Ukraine und der Türkei sei, so die Nachrichtenagentur Ukrinform.
Das Abkommen über Getreideexporte aus der Ukraine über das Schwarze Meer wurde Mitte November um 120 Tage verlängert, wovon mehr als die Hälfte bereits erfüllt ist.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






