Die Schweiz schließt sich dem neunten EU-Sanktionspaket gegen Russland wegen der Invasion in der Ukraine an

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Der russische Präsident Wladimir Putin. – Ilya Pitalev/Kremlin/dpa

Die Schweiz ist dem Beispiel der Europäischen Union gefolgt und hat am Mittwoch in ihrem neunten Sanktionspaket gegen Russland wegen dessen Einmarsch in der Ukraine die gleichen Sanktionen wie Brüssel verhängt.

Dazu gehören Sanktionen gegen 200 natürliche und juristische Personen. Es handelt sich um dieselben Sanktionen, die die EU am 16. Dezember gegen Russland verhängt hat, weil es «die territoriale Integrität, Souveränität und Sicherheit der Ukraine weiterhin destabilisiert und untergräbt», heißt es in der Erklärung der Schweizer Regierung.

Das neunte Schweizer Sanktionspaket enthält Verbote für Dienstleistungen in den Bereichen Konsum, Werbung und Marktforschung sowie Beschränkungen für die Ausfuhr verschiedener Güter, darunter solche mit militärisch-technologischem, verteidigungs- und sicherheitspolitischem Charakter oder solche, die zur Verbesserung der russischen Industriekapazität beitragen.

Auch die Ausfuhr von Waren für die Luft- und Raumfahrtindustrie wird verboten, um den Bau neuer Flugzeuge und Drohnen für militärische Zwecke sowie neue Investitionen im Bergbausektor zu verhindern.

In Bezug auf das Waffenembargo behält die Schweiz das Recht, Ausnahmen für Minenräumgeräte in der Ukraine zu gewähren. Im Falle von Ausfuhrgenehmigungen können die Behörden kontrollieren, ob die Ausrüstung legal und für den vorgesehenen Zweck verwendet wird.

Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)