
Das syrische Außenministerium hat die Ergebnisse des jüngsten Berichts der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eindeutig zurückgewiesen, in dem die syrische Armee beschuldigt wird, während einer Militäroperation im Jahr 2018 einen Chlorgasangriff in der Stadt Duma verübt zu haben, bei dem 43 Menschen getötet wurden.
Syrien lehnt den gestern veröffentlichten Bericht des sogenannten «Untersuchungs- und Identifizierungsteams» der OPCW über den angeblichen Vorfall des Chloreinsatzes in Duma im April 2018 sowie dessen Ergebnisse strikt ab», heißt es in einer von der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA verbreiteten Erklärung, in der den USA und dem Westen vorgeworfen wird, die Ziele der Organisation zu politischen Zwecken zu verfälschen.
Laut der am Freitag vorgelegten Bewertung erklärten die OPCW-Ermittler, dass «mindestens ein Hubschrauber der Eliteeinheit ‘Tiger Forces’ zwei gelbe Chlorgasflaschen auf zwei Wohngebäude in einem von Zivilisten bewohnten Gebiet von Douma abgeworfen hat». Bei dem Vorfall gab es mindestens 43 Tote und Dutzende von Verletzten.
Es sei daran erinnert, dass die OPCW bereits 2019 Hinweise auf einen chemischen Angriff auf die Stadt bestätigt hatte, obwohl sie damals die syrische Armee nicht als Verantwortlichen für den Angriff identifizierte.
Darüber hinaus ruft Syrien alle Vertragsstaaten des Internationalen Übereinkommens gegen den Einsatz chemischer Waffen sowie die Vereinten Nationen auf, Verantwortung zu übernehmen, um «die Unabhängigkeit, Glaubwürdigkeit und Zukunft» der OVCW angesichts der Bemühungen «der Vereinigten Staaten und mehrerer westlicher Länder» zu bewahren, «ihre Aufgaben zu politisieren und die Organisation als Instrument zur Erreichung ihrer politischen Ziele zu nutzen».
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






