
Die iranische Regierung hat am Montag den ukrainischen Geschäftsträger in Teheran wegen der Äußerungen Kiews zu dem angeblichen Drohnenangriff auf eine Militäreinrichtung in der zentralen Provinz Isfahan vorgeladen.
Das iranische Außenministerium hat bestätigt, dass der Geschäftsträger vorgeladen wurde, um die Aussagen des ukrainischen Präsidentenberaters Mikhail Podoliak zu den Ereignissen zu erklären, wie der iranische Fernsehsender Press TV berichtet.
Podoliak veröffentlichte am Sonntag eine Nachricht auf seinem Twitter-Account, in der er über eine «explosive Nacht im Iran» ironisierte. «Wir haben gewarnt», fügte er mit Blick auf die Anschuldigungen Kiews hinzu, Teheran habe im Rahmen der Invasion Drohnen an Russland geliefert.
Die iranischen Behörden haben am Samstag einen Drohnenangriff auf ein Munitionsdepot in Isfahan verurteilt, woraufhin US-Militärquellen, die vom «Wall Street Journal» zitiert wurden, behaupteten, dass israelische Drohnen für den Vorfall verantwortlich seien.
Diesen Quellen zufolge handelte es sich bei dem Ziel um eine Munitionsfabrik, die neben einer Einrichtung des iranischen Weltraumforschungszentrums liegt, einer Einrichtung, die von den Vereinigten Staaten wegen ihrer Arbeit an ballistischen Raketen sanktioniert wurde. Israel hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






