
El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat am Dienstag ein neues Gefängnis mit einer Kapazität von bis zu 40.000 Insassen eingeweiht. Dies geschah inmitten eines offenen Kampfes gegen die Banden, der am 27. März 2022 begonnen wurde, um eine Welle von Morden zu bekämpfen.
Laut einer Erklärung der salvadorianischen Präsidentschaft wird das neue Gefängnis, das als Centro de Confinamiento del Terrorismo (CECOT) bezeichnet wird, «die Terroristen aufnehmen, die der Bevölkerung des Landes so viel Leid zugefügt haben».
In diesem Sinne hat die Exekutive auf den Vorwurf der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch (HRW) reagiert, dass dieses Gefängnis nicht den internationalen UN-Vorschriften über die Behandlung von Gefangenen entspricht, und versichert, dass es über alle erforderlichen Sicherheitsstandards und Protokolle verfügt.
«Dieses Gefängnis verfügt über die notwendigen Sicherheitsstandards und -protokolle, um Ordnung, Kontrolle und Disziplin unter den Insassen zu gewährleisten, um illegale Handlungen oder die Kommunikation von Bandenmitgliedern mit terroristischen Zellen, die sich auf der Flucht vor der Justiz befinden, zu verhindern», erklärte die salvadorianische Regierung.
In der Zwischenzeit werden innerhalb und außerhalb der CECOT-Einrichtungen mehr als 600 Soldaten der salvadorianischen Streitkräfte und 250 Angehörige der salvadorianischen Nationalpolizei jederzeit für Sicherheit sorgen, um mögliche Unruhen zu bekämpfen.
Die Einrichtung wurde in einem von städtischen Gebieten isolierten Gebiet gebaut und ist nach Angaben der Regierung das größte Gefängnis Amerikas. Die Regierung gab an, dass das Gefängnis über ein unabhängiges Strom- und Trinkwassersystem verfügt, um die umliegenden Gebiete nicht zu beeinträchtigen.
Am 27. März billigte das salvadorianische Parlament das Inkrafttreten einer 30-tägigen Notstandsregelung im ganzen Land, um die Welle von Morden zu bekämpfen, die einen Tag zuvor mehr als 60 Menschenleben gefordert hatte. Infolgedessen ist die Kriminalität zurückgegangen, und es gab sogar Dutzende von Tagen ohne ein einziges Tötungsdelikt.
Diese Politik, die bis zu zehnmal verlängert wurde, ist jedoch von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gremien wie der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR) kritisiert worden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






