
In den vergangenen zwei Tagen sind in den Berggebieten Österreichs und der Schweiz mindestens zehn Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen. Die örtlichen Behörden meldeten am Wochenende Dutzende von Erdrutschen und riefen Sportler zu äußerster Vorsicht auf.
In der Schweiz wurden am Samstag die Leichen von zwei Skifahrern – einer 56-jährigen Frau und eines 52-jährigen Mannes – gefunden, die im Kanton Graubünden abseits der Pisten unterwegs waren. Ein dritter Begleiter blieb unverletzt, wie das öffentliche Fernsehen berichtet.
Die österreichischen Behörden meldeten am Samstag auch den Tod von drei Personen chinesischer, deutscher und neuseeländischer Herkunft, letztere 17 Jahre alt, die alle Opfer von Lawinenabgängen abseits der Pisten wurden.
Am Sonntag wurden die Leiche eines 62-jährigen vermissten Skifahrers in Kaunerberg und zwei weitere Leichen in St. Anton am Arlberg gefunden. Sie haben auch den Tod eines 59-jährigen Mannes bestätigt, der bei der Arbeit mit einem Schneepflug in der Region Tirol verschüttet wurde.
Allein am Samstag meldeten die Behörden nach Angaben des ORF mehr als 30 Lawinenabgänge in Tirol. Die Behörden setzten die Alarmstufe auf vier auf einer Skala von fünf und riefen die Skifahrer auf, steiles oder potenziell gefährliches Gelände zu meiden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






