
Ein externes Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der Bank of England, Jonathan Haskel, hat behauptet, dass der Brexit die britischen Haushalte rund 29 Milliarden Pfund (32,829 Milliarden Euro) oder durchschnittlich 1.000 Pfund (1.132 Euro) gekostet hat, wie er in einem Interview bei «The Overshoot» erklärte.
Haskel erklärte auch, dass das Vereinigte Königreich seit dem Vollzug des Austritts aus der Europäischen Union einen «enormen Produktivitätsrückgang» erlebt habe, was wiederum zu einer Verschlechterung der Investitions- und Wachstumserwartungen für die britische Wirtschaft geführt habe.
«Das potenzielle BIP des Vereinigten Königreichs ist in den letzten Jahren um etwa 4,5 % gesunken, was ein schwerer Schlag ist», sagte er.
In diesem Zusammenhang hat die Bank of England kürzlich erklärt, dass der Brexit ein weiterer Faktor ist, der das potenzielle Wachstum der Wirtschaft beeinträchtigt.
Ebenso warnte die Institution bereits in ihrem geldpolitischen Bericht vom Februar, dass die erwartete Verlangsamung des Handels aufgrund der Scheidung mit Europa früher als erwartet eingetreten sei.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






