
Ein Sprecher des irakischen Außenministeriums, Ahmed al Sahhaf, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Ina, dass der Irak beschlossen habe, seine Botschaft in Libyen wieder zu eröffnen.
Die Entscheidung entspreche dem Wunsch, «die diplomatische Arbeit wieder aufzunehmen, um die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken und der ehrenwerten irakischen Gemeinschaft Dienstleistungen anzubieten», so al-Sahhaf.
Mitte März kündigte das Land seine Absicht an, die diplomatischen Beziehungen zu Tripolis wieder aufzunehmen, was durch mehrere Treffen zwischen den Behörden der beiden Länder unterstützt wurde.
Al-Sahhaf erklärte damals, sein Land wolle unter anderem seine Unterstützung für die internationalen Bemühungen um die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in Libyen bekräftigen und mit politischen Mitteln versuchen, die diesbezüglichen Wünsche des libyschen Volkes zu erfüllen.
In Libyen herrscht weiterhin politisches Chaos. Der Fahrplan für die ursprünglich für Ende 2021 geplanten Wahlen ist durch den Konflikt zwischen Tripolis und den Parallelbehörden im Osten des Landes völlig lahmgelegt, und die Sicherheit der Bevölkerung ist durch sporadische Zusammenstöße zwischen bewaffneten Gruppen gefährdet.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






