
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein weißrussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko erörterten am Donnerstag die Entwicklung eines «Sicherheitskonzepts» für den Unionsstaat, das supranationale Gebilde, das die beiden Länder vereint.
Dieses Dokument soll die grundlegenden Aufgaben unserer Interaktion angesichts der wachsenden Spannungen an den Außengrenzen unserer Staaten und des gegen uns geführten Sanktions- und Informationskriegs formulieren», so Putin.
Nach Ansicht des russischen Staatschefs ist es notwendig, die «strategische Planung» zu vertiefen und «die staatlichen Sicherheitssysteme der Union zu stärken, um so die Bedingungen für ihre fortschreitende und nachhaltige sozioökonomische Entwicklung zu gewährleisten».
Putin äußerte sich auf einer Sitzung des Obersten Staatsrates des Unionsstaates, an der auch Präsident Lukaschenko teilnahm, der seit dem Vortag in Moskau weilt.
Bereits am Dienstag waren die beiden Staatsoberhäupter, die die wichtigsten Verbündeten in Osteuropa sind, zusammengekommen, um die Sicherheitslage in beiden Ländern vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine zu erörtern.
Bei dem Treffen dankte der russische Präsident seinem belarussischen Amtskollegen für die «gemeinsame Arbeit in allen Bereichen», insbesondere aber für alles, was mit «einer gemeinsamen Lösung zur Gewährleistung der Sicherheit» in beiden Ländern zu tun hat.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






