
In der westukrainischen Stadt Lwiw kommt es am Dienstag zu massiven Strom- und Heizungsausfällen. Grund dafür ist eine neue Angriffswelle der russischen Streitkräfte, die erneut kritische ukrainische Infrastrukturen ins Visier nimmt.
«Achtzig Prozent von Lviv sind immer noch ohne Strom. Wegen des Strommangels wird die Heizungsversorgung vorübergehend eingestellt. Es gibt kein heißes Wasser», warnte der Bürgermeister der Stadt, Andrei Sadovi, auf seinem Telegramm-Kanal.
Sadovi berichtete auch, dass elektrische städtische Verkehrsmittel wie Straßenbahnen und Oberleitungsbusse infolge der Explosionen in der Stadt, in der die Situation «sehr schwierig» ist, ebenfalls außer Betrieb sind.
Auch in Lemberg, das zu Beginn des Krieges in der Ukraine zu einem der wichtigsten Zufluchtsorte für verschiedene internationale diplomatische Vertreter wurde, kommt es am Dienstag zu Internetausfällen.
Die russischen Streitkräfte haben neue massive Raketenangriffe auf verschiedene Teile der Ukraine gestartet, darunter auch auf die Hauptstadt Kiew, wo mehrere Wohngebäude getroffen wurden.






