
Die NATO arbeitet eng mit Polen zusammen, um einen Raketenangriff auf polnisches Hoheitsgebiet zu untersuchen, bei dem in der Grenzstadt Przewodow, nur wenige Kilometer von der Ukraine entfernt, zwei Menschen ums Leben gekommen sind.
Ein NATO-Sprecher bestätigte gegenüber Europa Press, dass die Organisation die Situation beobachte und die Informationen aus Polen in enger Abstimmung mit Warschau prüfe.
Polnische Medien berichteten am Dienstag, dass in Przewodow in der Provinz Lublin zwei Menschen getötet wurden, möglicherweise durch den Einschlag zweier verirrter Raketen.
Russlands Nachbarn Lettland, Litauen und Estland haben Moskau für den Vorfall in der Grenzstadt verantwortlich gemacht und erklärt, dass das NATO-Gebiet gegen Angriffe von außen verteidigt werden müsse.
Der Vorfall ereignet sich an einem Tag, an dem Russland eine neue Welle von Angriffen auf die Westukraine gestartet hat. Kiew, Lemberg und mehrere andere Städte waren Schauplatz russischer Offensiven, die hauptsächlich auf die Energieinfrastruktur abzielten.






