
Das syrische Außenministerium hat den türkischen Streitkräften in Nordsyrien vorgeworfen, mehr als eine Million Menschen in der syrischen Provinz Hasaka des Trinkwassers zu berauben.
«Den Bürgern von Hasaka und anderen syrischen Städten das Wasser abzudrehen, ist ein unmenschlicher und abscheulicher Akt, der von den türkischen Besatzern und ihren Lakaien von Terrororganisationen sowie von der separatistischen SDF-Miliz und ihren US-Verbündeten begangen wird», erklärte die syrische Regierung in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur SANA verbreiteten Erklärung. Die SDF sind die Syrian Democratic Forces, eine kurdisch-arabische Miliz, die im Nordosten des Landes präsent ist.
Damaskus verurteilt die wiederholte Unterbrechung der Wasserversorgung als kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung, insbesondere von besonders gefährdeten Gruppen wie Kindern, Frauen und älteren Menschen, sowie als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
In der Erklärung wurde auch an die internationale Gemeinschaft und die UNO appelliert, denn «Verurteilungen reichen nicht mehr aus», und es wurden sofortige Maßnahmen zur Beendigung dieser Praktiken gefordert.






