
Das russische Justizministerium hat gewarnt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenski und «seine Handlanger» für die angebliche Hinrichtung russischer Kriegsgefangener durch ukrainische Soldaten zur Rechenschaft gezogen werden.
«Zelensky und seine Schergen werden sich vor dem Gericht der Geschichte und den Völkern Russlands und der Ukraine für jeden einzelnen der gefolterten und ermordeten Gefangenen verantworten müssen», so das Justizministerium in einer Erklärung.
Das Ministerium betonte auch, dass die Umstände der angeblichen Hinrichtung dieser zehn Kriegsgefangenen weder von der Ukraine noch von irgendjemandem in der internationalen Gemeinschaft als «tragische Ausnahme» verteidigt werden können, berichtet TASS.
Das russische Verteidigungsministerium beschuldigte am Freitag das ukrainische Militär der Hinrichtung von mindestens einem Dutzend Kriegsgefangenen, die auf Bildern festgehalten wurden, die es als «methodischen und vorsätzlichen Mord» bezeichnete.
In der Erklärung des Ministeriums werden zwar noch keine Einzelheiten zu den Hinrichtungen genannt, doch fällt die Veröffentlichung mit einem Bericht der prorussischen Behörden in der Region Donezk vom Freitag über ein mögliches Massaker an russischen Soldaten in der Stadt Makiwka östlich der Hauptstadt zusammen.
In diesem Zusammenhang hat das russische Außenministerium die internationalen Gremien aufgefordert, «dieses abscheuliche Verbrechen zu verurteilen» und eine «gründliche» Untersuchung einzuleiten, um sicherzustellen, dass diese angeblichen Hinrichtungen nicht ungestraft bleiben.






