
Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens vom Montag in Indonesien ist inzwischen auf 318 gestiegen, 14 weitere Menschen werden noch vermisst, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde (BNPB) am Samstag mitteilte.
Bei den zuletzt gefundenen leblosen Körpern handelt es sich um acht Personen, die nach dem Beben, bei dem insgesamt 7.729 Menschen verletzt wurden, von denen 545 schwer verletzt wurden, als vermisst gemeldet wurden. Nach dem letzten Bericht werden noch 108 Personen wegen schwerer Verletzungen behandelt.
Darüber hinaus hat das Beben 73.693 Einwohner vertrieben, so dass die BNP zusammen mit dem Ministerium für Frauenförderung und Kinderschutz und dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen eine Erhebung in die Wege geleitet hat, um die Verteilung nach Alter, Geschlecht und Anzahl der betroffenen Personen aus gefährdeten Gruppen zu ermitteln.
Die Behörden teilten mit, dass die disaggregierten Daten zeigen, dass die Zahl der Frauen höher ist (25.974) als die der Männer (20.002), während 65 Personen eine Art von Behinderung haben.
Am Samstag teilte die BNPB außerdem mit, dass sie Motorräder zur Unterstützung der Logistik in schwer zugänglichen Gebieten eingesetzt hat, um unter anderem lebensnotwendige Güter wie Decken, Matratzen und elektrische Generatoren zu liefern.
Das Erdbeben ereignete sich am Montag um 13.21 Uhr Ortszeit und hatte sein Epizentrum zehn Kilometer südlich von Cianjur. Nach Angaben der indonesischen Behörde für Meteorologie, Geophysik und Klimatologie (BMKG) wurde die Gefahr eines Tsunamis ausgeschlossen. Die BNPB bestätigte, dass das Beben die Hauptstadt Jakarta erschütterte.






