
Die Zustimmung zur Regierung des japanischen Premierministers Fumio Kishida ist laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo auf 33,1 Prozent gesunken und damit auf den niedrigsten Stand seit seiner Amtseinführung im Oktober 2021.
Die jüngste Umfrage des öffentlich-rechtlichen japanischen Rundfunks NHK ergab, dass die Popularität des Kabinetts Kishida bereits bei 33 Prozent liegt, fünf Punkte weniger als im Vormonat.
Die neue Kyodo-Umfrage zeigt, dass 62,4 Prozent der Befragten die jüngste Entlassung von drei Ministern durch Kishida als einen Schritt betrachten, der «zu spät» kam, während nur 26 Prozent sagen, es sei «der richtige Zeitpunkt» gewesen.
Die Umfrage zeigt auch, dass 60,8 Prozent der Befragten Japans Fähigkeit zu Gegenangriffen auf feindliche Stützpunkte befürworten, während 35 Prozent diese Idee ablehnen, so die Nachrichtenagentur.
Am Montag gab Kishida die Ernennung des ehemaligen Außenministers Takeaki Matsumoto zum neuen Leiter des Innenministeriums bekannt, der Minoru Terada ablöst, der wegen eines Bestechungsskandals zurückgetreten ist.
Terada zahlte sechs Mitgliedern des Kommunalparlaments seines Wahlkreises in der Präfektur Hiroshima rund 40.000 Yen (280 Euro) als Belohnung für ihre Unterstützung bei seinem Wahlkampf im Oktober letzten Jahres.
Sein Rücktritt folgt dem des Ministers für wirtschaftliche Wiederbelebung, Daishiro Yamagiwa, der im Oktober wegen seiner Verbindungen zur Vereinigungskirche zurücktrat, die nun in der Kritik steht, nachdem der Attentäter des ehemaligen Premierministers Shinzo Abe Verbindungen zwischen der Organisation und japanischen Politikern aufgedeckt hat.
Der japanische Premierminister entließ am 11. November auch den damaligen Justizminister Yasuhiro Hanashi, nachdem er sich leichtfertig über die Todesstrafe geäußert hatte.






