
Der ukrainische Geheimdienst erklärte am Montag, dass die Drohungen Weißrusslands, sich möglicherweise in den Krieg einzumischen, Teil einer Kampagne zur Destabilisierung der ukrainischen Truppen und der Bevölkerung seien.
Laut dem Direktor des ukrainischen Geheimdienstes, Andrii Jusow, verfolgen die Informationen aus Minsk und Moskau über den Kriegseintritt von Belarus «mehrere Ziele gleichzeitig».
Eine davon wäre die Mobilisierung und der Einsatz ukrainischer Truppen an anderen Punkten der Grenze zu Weißrussland, wodurch weitere Gebiete geräumt würden, was den russischen Vormarsch erleichtern würde, so die Nachrichtenagentur Ukrinform.
Gleichzeitig wirken sich diese Drohungen aber auch auf die Moral nicht nur der russischen Truppen, sondern auch der belarussischen Bevölkerung aus, die sich laut Jusow stärker für eine Beteiligung ihres Landes an einem umfassenden Krieg einsetzen würde.
Der Chef des ukrainischen Geheimdienstes ist zwar der Ansicht, dass die belarussische Beteiligung am Krieg derzeit keine Realität ist, räumte aber ein, dass eine gewisse Bedrohung durchaus besteht.
Hier beschuldigte er erneut Weißrussland und dessen Präsidenten Alexander Lukaschenko, im Rahmen der vor mehr als neun Monaten begonnenen Offensive gegen die Ukraine Waffen an seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu liefern.






