
Die Europäische Union (EU) und Japan haben am Freitag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um als Pionierländer in dieser Technologie Innovationen zu fördern und einen internationalen Wasserstoffmarkt zu entwickeln.
Die beiden internationalen Partner haben sich verpflichtet, bei der nachhaltigen und erschwinglichen Produktion, dem Handel, dem Transport, der Speicherung, dem Vertrieb und der Nutzung von erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff zusammenzuarbeiten, um einen transparenten, regelbasierten globalen Wasserstoffmarkt ohne Handels- und Investitionsverzerrungen zu schaffen.
Das Abkommen wurde am Freitag in Tokio vom japanischen Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, Yasutoshi Nishimura, und dem EU-Kommissar für Energie, Kadri Simson, unterzeichnet, der betonte, dass es sich um einen «wichtigen Meilenstein bei der Vertiefung der Zusammenarbeit im Energiebereich» handelt, der «sowohl für die Klimaziele der EU als auch für die Energiesicherheit von zentraler Bedeutung» sei.
In dem Memorandum werden eine Reihe von Bereichen genannt, in denen die Regierungen der EU und Japans, Akteure der Industrie, Forschungseinrichtungen und lokale Behörden zur Zusammenarbeit ermutigt werden sollen, z. B. in den Bereichen Politik, Regulierung, Forschung, Projektentwicklung sowie Bildung und Höher- und Umschulung der Arbeitskräfte.
Beide Seiten haben sich bereits verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen und den Übergang zu sauberer Energie zu beschleunigen, wie in der Grünen Allianz zwischen der EU und Japan festgelegt.






