
Das türkische Verteidigungsministerium berichtete am Sonntag, dass das Getreideexportabkommen bereits die Ausfuhr von mehr als 13 Millionen Tonnen Getreide aus ukrainischen Häfen ermöglicht hat.
Nach der von der Türkei vermittelten Vereinbarung konnten insgesamt 524 Schiffe das Schwarze Meer passieren. «Die Verschiffung von Getreide aus den ukrainischen Häfen geht weiter. Die Menge des transportierten Getreides übersteigt dreizehn Millionen Tonnen», betonte das türkische Verteidigungsministerium in einer Nachricht auf Twitter.
Das am 22. Juli von Russland und der Ukraine unter Vermittlung der UNO und der Türkei erzielte Abkommen hat die Wiederaufnahme des Getreidetransits aus drei ukrainischen Häfen nach monatelanger Blockade inmitten des Krieges ermöglicht.
Es handelt sich jedoch nicht um ein bilaterales Abkommen, sondern um ein Abkommen zwischen der Ukraine einerseits und der Türkei und den Vereinten Nationen andererseits sowie um ein zweites Spiegelabkommen zwischen Russland und der Türkei und den Vereinten Nationen.
Der Text ermöglicht die Ausfuhr von Getreide und Düngemitteln aus Odessa, Chornomorsk und Juschni auf Schiffen, die von der Türkei inspiziert werden und dann die genehmigten Korridore passieren. Im Gegenzug kann Russland im Rahmen eines Abkommens mit der UNO Lebensmittel, Düngemittel und Rohstoffe exportieren.






