
Die indonesischen Behörden haben den Ausbruchsnotstand des Vulkans Semeru auf der Insel Java am Sonntag von Alarm (Stufe 3) auf Vorsicht (Stufe 4) hochgestuft, nachdem der Vulkan den dritten Tag in Folge heiße Wolken mit einer Reichweite von 10 Kilometern ausgestoßen hatte.
Nach Angaben der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, die von der indonesischen Nachrichtenagentur Antara zitiert wird, wurden 1.979 Anwohner evakuiert und in elf speziell eingerichtete Schutzräume gebracht.
Die von der Eruption betroffenen Gebiete sind Supiturang und Sumberurip im Bezirk Pronojiwo und das Dorf Sumbersari im Bezirk Rowokangkung.
Gleichzeitig hat die lokale Regierung die Eingänge zu den nahe gelegenen Gebieten Lumajang und Malang geschlossen, die von Sicherheitsbeamten bewacht werden.
Auch andere Dörfer in der Nähe wurden im Laufe des Tages evakuiert, da sich die Eruption an den Hängen des Semeru ausbreitete, so die Behörden.
Bislang wurden 10.000 Stoffmasken, 10.000 chirurgische Masken und 4.000 Kindermasken verteilt, um Atemwegserkrankungen durch das Einatmen von Vulkanasche zu verhindern. Darüber hinaus haben das indonesische Rote Kreuz und das Sozialamt von Lumajang eine Suppenküche eingerichtet.






