
Der algerische Außenminister Ramtane Lamamra und der Vorsitzende der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission Chinas, He Lifen, haben am Montag zwei Abkommen zur Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern unterzeichnet.
Die Unterzeichnung des «Exekutivplans für die gemeinsame Umsetzung der Gürtel- und Straßeninitiative» sowie des «Dreijahresplans für die Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen 2022-2024» erfolgt im Rahmen der «Stärkung der historischen Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Ländern in verschiedenen Bereichen», wie die Nachrichtenagentur APS berichtet.
Algier hat seine Absicht bekundet, seine Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Peking zu stärken. China hat seinerseits ebenfalls seine Unterstützung für eine Lösung für die Westsahara im Einklang mit den UN-Resolutionen bekundet, wie sie von Algerien befürwortet wird.
Anfang November stellten die algerischen Behörden einen förmlichen Antrag auf Beitritt zu den BRICS, einer Wirtschafts- und Handelsorganisation, der Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika angehören.
Darüber hinaus kündigten das algerische Kohlenwasserstoffunternehmen Sonatrach und die chinesische Sinopec Oil & Gas Limited (SOOGL) im Mai eine Vereinbarung über die Aufteilung der Ölproduktion im Osten Algeriens für 25 Jahre an, die einen Wert von mehr als 450 Millionen Euro (490 Millionen Dollar) hat.






