
Die EU-27 haben sich am Donnerstag auf den Beitritt Kroatiens als neues Mitglied des Schengen-Raums ohne Grenzen geeinigt, lassen aber Rumänien und Bulgarien, deren Beitritt von der Europäischen Kommission seit einem Jahrzehnt verteidigt wird, aufgrund des Vetos Österreichs und der Niederlande gegen diese beiden Länder außen vor, so diplomatische Quellen gegenüber Europa Press.
Der Beitritt Rumäniens und Bulgariens ist mit dem Votum gegen Österreich und die Niederlande kollidiert, obwohl letztere dem Beitritt Rumäniens offen gegenübergestanden hatten. Die Entscheidung bezog sich auf die beiden Länder, ohne dass die Möglichkeit bestand, die Abstimmung zu teilen, so dass das niederländische Veto gegen Bulgarien auch Rumänien betraf.
Kroatien, dessen Beitritt in einer separaten Abstimmung beschlossen wurde, wird somit im Januar 2023 das 27. Mitglied des Raums der Freizügigkeit werden, dem die meisten EU-Länder sowie Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein angehören.






