
Die ecuadorianischen Gesundheitsbehörden haben als Reaktion auf die Zunahme von Coronavirus-Infektionen und anderen Krankheiten wie der Grippe wieder die Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken in geschlossenen Räumen eingeführt.
Wie die ecuadorianische Zeitung «El Comercio» berichtet, hat der Ausschuss für Notfalleinsätze (COE) nach mehr als einem Monat der Untätigkeit eine neue Sitzung abgehalten, um sich über die Rückgabe der Masken zu einigen.
Ecuador hat in den letzten Wochen einen Anstieg der Zahl der Coronavirus-Fälle verzeichnet und folgt damit dem Trend in anderen südamerikanischen Ländern wie Peru – das den Beginn einer fünften Welle im Land bestätigt hat – und Kolumbien – das ebenfalls die Rückgabe von Masken angeordnet hat.
Der Anstieg der Coronavirus-Infektionen sowie die Rückkehr anderer Infektionen, die durch für die Wintermonate typische Viren wie die Grippe verursacht werden, haben das EOC zu diesem Schritt veranlasst.
Der ecuadorianische Präsident Guillermo Lasso bestätigte Ende April das Ende der Maskenpflicht, als er erklärte, dass die Coronavirus-Pandemie im Land dank der hohen Impfraten unter Kontrolle sei.
Die ecuadorianischen Gesundheitsbehörden haben seit dem Ausbruch der Pandemie mehr als eine Million Infektionen gezählt, und in den letzten Tagen wurden an nur einem Tag mehr als 4.000 Neuinfektionen registriert.






