
Das deutsche Wirtschaftsministerium gab am Freitag bekannt, dass es der Ukraine im Rahmen eines Programms der Energieunion rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird, nachdem der Haushaltsausschuss die erforderlichen Mittel freigegeben hat.
Die deutsche Regierung bemüht sich, ihre Bemühungen um die Fortsetzung der Energielieferungen an die Ukraine inmitten des russischen Einmarsches in das Land zu verdoppeln. Sie hat darauf hingewiesen, dass die Ukraine «kurzfristig die notwendige Unterstützung für die Wiederherstellung der Energieinfrastruktur erhalten muss, die das Ziel von Angriffen russischer Streitkräfte ist».
Diese Hilfe kommt zu dem Beitrag des deutschen Außenministeriums in Höhe von 30 Millionen Euro hinzu. Darüber hinaus plant das Wirtschaftsministerium, weitere 40 Millionen Euro in einen Fonds der Weltbank einzuzahlen, um Maßnahmen zur «Modernisierung und Instandhaltung» des ukrainischen Übertragungs- und Stromnetzes zu finanzieren.
Darüber hinaus hat die Regierung 20 Millionen Euro für ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereitgestellt.






