
Die indonesischen Behörden haben am Freitag die Zahl der Todesopfer des Erdbebens vom 21. November auf der Insel Java, das sein Epizentrum in Cianjur hatte, auf über 600 erhöht, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den bisher bestätigten 334 Todesopfern bedeutet.
Der Leiter des Distrikts Cianjur, Herman Suherman, sagte, dass die Zahl der Todesopfer in dreizehn Unterdistrikten auf 602 gestiegen sei, deren Identität «mit Namen und Adressen bestätigt wurde», so die staatliche indonesische Nachrichtenagentur Antara.
Im Unterbezirk Cugenang starben 397 Menschen, und das Beben verursachte Sachschäden an mehr als 37.000 Häusern, 525 Schulen, 269 Gotteshäusern, 14 Gesundheitszentren und 17 Bürogebäuden.
Nach Angaben der indonesischen Behörde für Meteorologie, Geophysik und Klimatologie (BMKG) hatte das Erdbeben sein Epizentrum zehn Kilometer südlich von Cianjur, wobei die Gefahr eines Tsunamis ausgeschlossen wurde. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde (BNPB) bestätigte, dass das Beben die Hauptstadt Jakarta erschütterte, wobei in der Stadt keine Opfer zu beklagen waren.






