
Die griechische Küstenwache meldete am Mittwoch, dass vor der Küste der Insel Lesbos die Leiche eines Säuglings entdeckt wurde, bei dem es sich vermutlich um einen Jungen handelt, der von einem Boot fiel, das in diesem Monat in der Region ankam.
Die Leiche wurde zunächst bei der Hafenbehörde von Mytilene gemeldet und zur Autopsie in ein Krankenhaus gebracht.
Die Küstenwache erinnerte in einer Erklärung daran, dass am 9. Dezember etwa 45 Migranten in Lesbos ankamen und in einem Berggebiet abgefangen wurden. Eine der Frauen, 24 Jahre alt, erklärte, dass ihr Baby kurz vor der Küste ins Meer gefallen sei, woraufhin eine Suchaktion eingeleitet wurde, die bisher ergebnislos verlief.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit 2014 mehr als 2.200 Migranten und Flüchtlinge im östlichen Mittelmeer umgekommen. Allein im Jahr 2022 wurden fast 370 Todesfälle registriert.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






