
Interpol meldet die Verhaftung des «meistgesuchten Menschenhändlers der Welt», des Eritreers Kidane Zekarias Habtemariam, im Sudan, die auf eine Untersuchung der Vereinigten Arabischen Emirate und die Weitergabe von Informationen durch die internationale Polizeibehörde zurückzuführen ist.
Habtemariam war für «besonders grausame und gewalttätige Behandlung» von Migranten bekannt und wurde von Interpol bereits zweimal – in Äthiopien und den Niederlanden – wegen Menschenschmuggels, Menschenhandels und anderer damit zusammenhängender Straftaten ausgeschrieben, so die Agentur in einer Erklärung.
Interpol wirft ihm vor, eine groß angelegte kriminelle Organisation geleitet zu haben, die ostafrikanische Migranten entführt, erpresst und ermordet hat. Es wird vermutet, dass er Tausende von Menschen geschmuggelt hat.
Habtemariam wurde seit 2019 von Interpol gesucht, und die internationale Zusammenarbeit beim Informationsaustausch ermöglichte es den Vereinigten Arabischen Emiraten, eine neue Untersuchung gegen die Organisation und seine Familie einzuleiten, die ein Geldwäschesystem aufdeckte, das in den Sudan führte, wo er schließlich verhaftet wurde.
Sein Auffinden und seine Verhaftung sind ein «großer Rückschlag» für die nach Europa führende Menschenhandelsroute und werden Tausende von Menschen vor Missbrauch und Ausbeutung durch diese kriminelle Gruppe schützen, so Interpol.
Man hofft auch, dass die Verhaftung von Habtemariam weitere Ermittlungen und Verhaftungen in Zusammenarbeit mit den Interpol-Mitgliedsländern ermöglichen wird.
«Diese Operation ist ein Beweis dafür, dass das Interpol-Netzwerk funktioniert und was erreicht werden kann, wenn Länder zusammenarbeiten. In der heutigen Welt ist dies der einfachste Weg, Kriminelle zu stoppen, die Menschen immer wieder ihrer Würde berauben», sagte Interpols Exekutivdirektor für Polizeidienste, Stephen Kavanagh.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






