
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, begrüßte am Samstag die Entscheidung der deutschen Regierung, Marder-Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern.
«Es ist wichtig, dass wir das ukrainische Volk weiterhin unterstützen: politisch, humanitär, finanziell und militärisch», sagte sie am Samstag auf einer Klausurtagung der CSU-Europaabgeordneten im Kloster Seeon in Oberbayern.
Europa müsse den ukrainischen Forderungen nach Hilfe nachkommen, so Metsola. «Die Stärkung unserer Sicherheit hängt auch von der Stärkung der Sicherheit unserer Nachbarn ab. Sie sind nicht stark und sicher, wenn wir es nicht sind», sagte er.
Auf die Kritik des CSU-Vorsitzenden Markus Soeder, Deutschland handele immer zu spät und sei zum «einsamen Mann in Europa» geworden, entgegnete Metsola, dass es in jedem Mitgliedsland unterschiedliche Debatten und Ansätze gebe, aber «man muss tun, was man tun kann, weil es keine andere Möglichkeit gibt und jedes Land seine Verantwortung wahrnehmen muss.
Deutschland hat die Ukraine im vergangenen Jahr mit mehr als 12 Milliarden Euro unterstützt, sagte der deutsche Kabinettssprecher Steffen Hebestreit laut CNN.
«Die Bundesregierung hat die Ukraine 2022 mit 12 Milliarden Euro unterstützt und wird dies auch 2023 tun», sagte er nach einem Gespräch zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenski vor den Medien.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






