
Das Bezirksgericht von Hongkong hat zehn Personen, die während der regierungsfeindlichen Proteste 2019 in Yau Ma Tei verhaftet wurden, zu Haftstrafen zwischen 50 und 52 Monaten verurteilt.
Die Verurteilten sind zwischen 21 und 31 Jahre alt und waren zuvor wegen der Unruhen an der Hongkonger Polytechnischen Universität am 18. November 2019 verurteilt worden, berichtet der Hongkonger Fernsehsender RTHK.
In der neuen Verurteilung heißt es, dass während der Unruhen mehr als 250 Molotowcocktails auf Polizeibeamte geworfen wurden, und zwar in einer Reihe von «extrem gewalttätigen» Angriffen.
Der Richter räumt ein, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die zehn Angeklagten rechtswidrige Handlungen begangen oder aktiv an diesen Veranstaltungen teilgenommen haben, aber ihre bloße Anwesenheit «könnte andere ermutigt haben».
Der Richter betonte, dass die Angeklagten «eine harte Lektion gelernt haben» und dass es unwahrscheinlich ist, dass sie diese Art von Verbrechen erneut begehen werden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






