
Deutsche Sicherheitskräfte setzten am Donnerstag den zweiten Tag in Folge die Evakuierung von Aktivisten aus einem westdeutschen Dorf fort, das von Aktivisten beschlagnahmt wurde, die sich gegen die Nutzung des Gebiets für den Kohleabbau wehren.
Über Lautsprecher hat die Polizei die Aktivisten aufgefordert, Lützerath, eine Kleinstadt etwa 40 Kilometer westlich von Köln, freiwillig und friedlich zu verlassen. Die Operation verläuft ohne größere Zwischenfälle.
Der deutsche Energieriese RWE plant die Erweiterung eines Braunkohletagebaus, weshalb die Stadt zu einem Symbol für den Kampf gegen fossile Brennstoffe geworden ist. Für Samstag wurde sogar eine Demonstration angekündigt, zu der auch die schwedische Teenagerin Greta Thunberg erwartet wird.
Nach Angaben der Polizei haben rund 800 Menschen von der Stadt Keyenberg bis ins vier Kilometer entfernte Lützerath demonstriert.
RWE hat einen zwei Meter hohen Zaun zur Absicherung errichtet, der nach Angaben eines Unternehmenssprechers am Donnerstag fast fertig gestellt war. Außerdem wurde mit dem Abriss von Gebäuden und der Fällung von Bäumen am Ortseingang begonnen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






