
Die mexikanischen Behörden haben die Absperrung des Nationalpalastes – dem Sitz der Exekutive – und des Palastes der Schönen Künste in der Hauptstadt angeordnet, um die für Freitag geplante Demonstration gegen die Polizeipräsenz in den U-Bahnen vorzubereiten.
Soziale Organisationen haben für den heutigen Freitagnachmittag (Ortszeit) zu einer Demonstration in den Straßen von Mexiko-Stadt unter dem Motto «Mobilität ohne Angst» aufgerufen, bei der die Hauptforderung der Rückzug von Polizeibeamten aus den Vorortzügen ist.
Die U-Bahn von Mexiko-Stadt war in den letzten Wochen Schauplatz «ungewöhnlicher» Vorfälle, weshalb die Behörden in der vergangenen Woche beschlossen, die Nationalgarde zur Bewachung der Einrichtungen dort einzusetzen.
Das schwerwiegendste dieser Ereignisse ereignete sich Anfang Januar, als ein Unfall einen Toten und mehr als 50 Verletzte forderte, aber auch in den darauf folgenden Tagen gab es auf verschiedenen Strecken allerlei Zwischenfälle, darunter ein Brand in einem Waggon.
Für diesen Freitag ist eine Sitzung des Sicherheitskabinetts angesetzt, bei der auch Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador und die Bürgermeisterin der Hauptstadt, Claudia Sheinbaum, anwesend sein werden, um die ersten Ergebnisse des Polizeieinsatzes in der Metro zu analysieren.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






