
Die somalische Regierung gab am Sonntag bekannt, dass im Rahmen des von Präsident Hassan Shaykh Mohamud ausgerufenen «totalen Krieges» gegen die Terrorgruppe in den letzten beiden Tagen 136 Milizionäre der dschihadistischen Organisation Al Shabaab getötet worden seien.
Die Operationen konzentrierten sich auf die Region Lower Shabelle, und unter den getöteten Dschihadisten befinden sich prominente Anführer der Organisation wie ihr Leiter der Küstenoperationen, Salman Dheere, und der regionale Kommandeur Macalin Hashi.
Mindestens 98 Dschihadisten sollen bei diesen Operationen verwundet worden sein, berichtete der stellvertretende Informationsminister Somalias, Abrahman Yusuf al Addaala, in einer Stellungnahme des Portals Hiraan on Line.
Darüber hinaus bereitet der somalische Präsident eine Ankündigung vor, in der er den genauen Betrag der von der dschihadistischen Organisation beschlagnahmten Gelder bekannt geben wird, nachdem die Regierung eine Wirtschaftsoffensive gegen deren Finanzierungsquellen und versteckte Konten im In- und Ausland gestartet hat.
Der beschlagnahmte Gesamtbetrag dürfte sich auf «Millionen von Dollar» belaufen. Es sei daran erinnert, dass Premierminister Hamza Abdi Barre vor kurzem die Schließung von rund 250 verbundenen Konten in vier Banken des Landes sowie von 70 provisorischen, per Mobiltelefon aktivierten Konten gemeldet hat, die von den Al Shabaab-Milizen nur zum Geldtransfer genutzt wurden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






