
Etwa 20 mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) konnten am Montag nach einem Aufstand infolge von Erdbeben in der Südtürkei aus einem Gefängnis in Nordsyrien entkommen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag mitteilte.
Der in London ansässigen Agentur, die über Informanten in dem arabischen Land verfügt, zufolge gelang den Gefangenen die Flucht aus dem von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kontrollierten Rajo-Gefängnis im Norden der Provinz Aleppo.
Von der Beobachtungsstelle zitierte Quellen gaben an, dass der Ausbruch «mit direkter Komplizenschaft von Gefängnisangestellten gegen Zahlung von Geld» stattgefunden hätte, ohne dass die kurdischen Behörden in der Region bisher eine Erklärung zu den Ereignissen abgegeben hätten.
Die SDF, deren wichtigstes Mitglied die kurdische Miliz Volksschutzeinheiten (YPG) ist, kontrolliert mehrere Gefängnisse und Vertriebenenlager im Norden und Nordosten Syriens, in denen Tausende mutmaßliche Mitglieder des Islamischen Staats (IS) festgehalten werden.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






