Parlamentsausschuss fordert Johnson zur Herausgabe von «Partygate»-Dokumenten auf


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Der amtierende britische Premierminister Boris Johnson – Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Der Privilegienausschuss des britischen Unterhauses hat Premierminister Boris Johnson aufgefordert, den Abgeordneten, die den Partyskandal in der Downing Street auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie untersuchen, Dokumente auszuhändigen.

Die Abgeordneten haben die Regierung unter anderem um Beweise wie WhatsApp-Nachrichten und Fotos gebeten, da sie die als «Partygate» bekannte Angelegenheit untersuchen, die zu einer internen Tory-Bewegung führte, die Johnson jedoch erfolgreich überstanden hat.

Zu den angeforderten Dokumenten gehören Johnsons Tagebücher aus der Zeit, in der die fraglichen Partys stattfanden, wie der Guardian berichtet.

Der Ausschuss hat der Regierung eine Frist bis zum 15. August gesetzt, um die angeforderten Dokumente zu übermitteln. Partygate» ist einer der Skandale, die zu Johnsons Rücktritt als Vorsitzender der Konservativen Partei führten, obwohl die Ergebnisse der Kommission einen weiteren Schatten auf sein Erbe werfen könnten.

Bei den beantragten Fotos handelt es sich um solche, die von Johnsons offiziellem Fotografen, Andrew Parsons, während der Termine der Parteien aufgenommen wurden.


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