
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte am Samstag seinen Unmut über die Angriffe von Klimaaktivisten auf Kunstwerke in europäischen Museen, um die globale Erwärmung und das Fehlen angemessener politischer Maßnahmen anzuprangern.
«Ich gebe zu, dass ich es nicht mag, wenn Kunstwerke mit Kartoffelbrei beschmiert werden», sagte Scholz auf einer SPD-Veranstaltung in Berlin.
In den letzten Wochen wurden Kunstwerke in Museen in Berlin, London, Rom, Amsterdam und Madrid mit Tomatensuppe, Kartoffelpüree, Erbsenpüree oder Kunstblut angegriffen.
Scholz ist der Meinung, dass die Demonstranten den Zweck dieser Aktionen überdenken sollten, und warnte davor, dass sie mit Initiativen wie dem Festhalten an der Straße, um den Verkehr zu behindern, wie es die deutsche Gruppe Letzte Generation tut, genau das Gegenteil erreichen könnten.
«Ich glaube, dass die Leute, die in einen Stau geraten, nicht plötzlich den Ernst des Problems verstehen, sondern nur wütend werden, und das halte ich nicht für eine gute Idee», argumentierte er.






